Am 1. August 2024 trat die amerikanische Metalcoreband «Motionless in White» am Szene Open Air in Lustenau auf. Ich hatte die Möglichkeit, das Konzert zu fotografieren.
Eine Auswahl der Bilder seht ihr hier.

5. Januar 2025
von Sina Schröder
Am 1. August 2024 trat die amerikanische Metalcoreband «Motionless in White» am Szene Open Air in Lustenau auf. Ich hatte die Möglichkeit, das Konzert zu fotografieren.
Eine Auswahl der Bilder seht ihr hier.
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Der Auftritt der Band war unglaublich. Da sie auch meine absolute Lieblingsband ist, ging ein Traum in Erfüllung, sie fotografieren zu können. Ich dachte nicht, dass das klappen würde, als ich das Team des Open Airs kontaktierte und fragte, ob ich fotografieren dürfte. Erst hiess es «nein». Doch es stellte sich heraus, dass sie meine Nachricht falsch gelesen hatten. Ich durfte als freie Fotografin das Konzert besuchen. Ich verbrachte den ganzen Tag auf dem Festivalgelände und konnte sogar in den VIP-Bereich – gratis. Das war richtig cool. Ich lief auf dem Gelände ein paar mal herum und betrachtete den Fotograben vor der Bühne genau, um zu sehen, wie gut das Fotografieren klappt. Als die erste Band auf der Mainstage auftrat, beobachtete ich die anderen Fotografen, um zu sehen, wie sie das machen.
Später gab es noch ein Briefing für mich, was ich beachten soll.
Der letzte Punkt überraschte mich erst, da ich das nicht wusste und insgeheim gehofft hatte, das ganze Konzert fotografieren zu können. Eigentlich total unlogisch, aber vor Ort war die Hoffnung da.
Dann dauerte es plötzlich nur noch fünf Minuten bis zu ihrem Auftritt. Ich schnappte meinen Fotorucksack, checkte, ob die Kamera läuft, positionierte mich vor der Bühne und wartete. Dann kamen sie. Meine Nervosität war wie weggeblasen, als ich das erste Foto schoss. Es gab nur die Band, meine Kamera und mich. Die drei Lieder waren viel zu schnell vorbei, aber trotzdem schoss ich 300 Bilder, da ich im Serienaufnahmemodus war. Dann galt es, den Fotograben zu verlassen. Ich ergatterte einen Platz in der vordersten Reihe und konnte das Konzert in vollen Zügen geniessen. Nach einer Stunde und 15 Minuten war es vorbei. Ich blieb noch etwas auf der Venue, bevor ich das Gelände verliess. Im Gepäck coole Bilder und ein wahr gewordener Traum.
Das Konzert war das erste «richtige» und grosse, welches ich fotografieren durfte. Etwas anderes, als auf kleinen Konzerten durchgehend zu knipsen. Deswegen hier ein paar Tipps und Learnings von mir:
(pru)